Anfang Juni ist es endlich soweit. Wir werfen die letzten Werkzeuge (bis auf ein paar die wir zur weiteren Fertigstellung brauchen) an Land und schneiden die Festmacher durch. Um 13:15 Uhr passieren wir die Brücke von Egernsund und laufen aus….

Um in der Bucht von Stranderø (3 mal hinfallen um die Ecke), den Anker fallen zu lassen. Eine großartige Verabschiedungsflotte versammelt sich um uns und der Strand steht voller landseitig angereister Liebsten.









Vom Ufer, viele Umarmungen und Tränen später, rudert und schwimmt die Crew der ersten Etappe auf die Aurora, hievt den Anker und hisst die Segel.



Mit einer schönen Briese geht es gen Norden, den kleinen Belt hoch. Durch eine windarme Nacht bei Middelfart, vorbei an Samsø und weiter bis Grenaa, Eingang Kattegat.




Wir übernachten in der grauenhaften Marina und hoffen auf mehr Wind am nächsten Morgen. Der kommt auch, zumindest zeitweise und schiebt uns bis nach Læsø, der traumhaften Insel kurz vor Skagen und dem Skagerak. Schon während der Ansteuerung entwickelt sich ein ordentlicher Püster der uns im Hafen festhält.










Egal, die Aurora braucht dringend noch ein paar Arbeitsstunden.
Unter Deck fehlen überall Regale und Schranktüren. Viel Ausrüstung hat noch nicht ihren festen Platz. Wir schrauben und bauen und genießen die ersten Tage des Abenteuers, was noch so viel mehr für uns bereithält.









Es ist ein gutes Gefühl nun endlich los zu sein, wobei das wirkliche Verstehen, dass man nun echt ein Jahr weg ist, noch nicht eingetroffen ist.
Auf dem Skagerak weht der NW- Wind mit 7-8. Nach 2 Tagen bessern sich die Vorhersagen und wir machen uns bereit für die Überfahrt nach Norwegen…


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