Kategorie: Allgemein
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Portugal – wo ist Dein Norder?

Viana do Castello, ein in einer Flussmündung aufgereihtes Perlchen an der Küste. Endlich Portugal. Beim Einlaufen winken Stefanie und Stefan auf der Mole. Sie haben sich ganz in der Nähe eingemietet um uns zu treffen. Das machen wir stilgerecht in einer Strandbar und genießen gemeinsam den Sonnenuntergang. Dort sehen wir uns auch am nächsten Morgen.…
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Pottendicke Flaute und eine Sache, die man in seinem Leben gemacht haben sollte

Auch in A Coruna die gleiche Farce beim Einchecken. Warum? Und auch hier helle Panik vor den Killerwalen. Beispielhaft die Pläne von 2 Skippern: Ein 70 Fuß Katamaran aus Lettland, ca. 10 Meter hoch, will sie mit Chemikalien begießen und nur bei Flaute motoren, um sie besser entdecken zu können. Eine 56 Fuß Yacht hat…
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Arbeiten in Spanien… – Eine Glosse
Nach 2 Wochen Segelei um die spanische Nordwestecke folgen hier ein paar streng objektive Beobachtungen: Die Spanier sind ein fröhliches, ausgelassenes Volk. Außer sie müssen arbeiten. Dann haben sie schlechte Laune. Sollte man z.B. eine Mitarbeiter*In eines Cafés, vor allem männlich, um einen Café bitten kommt das schon einer mittleren Anmaßung gleich. Die höfliche Bitte…
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Der Nordwesten Spaniens – rau und flau

Gijon, erster Landgang mit dem Versuch Brot zu erwerben. Schwierig. Es ist erst 8:30. Da schläft man noch in Spanien. Dafür haben wir die Stadt für uns. Große prächtige Bauten, schöne Plätze und ein traumhafter Stadtstrand wo einige verwegene Frühaufsteher schwimmen gehen. Und, trotz erklärter Wasserknappheit, werden Fußwege und Freiflächen ausgiebig abgeschlaucht. Wir werden noch…
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Die große wilde Biskaya

Seglerisch lässt sich die Geschichte unserer Überfahrt recht knapp zusammenfassen. 240 Meilen von Les Sables O´Lonne, Frankreich, nach Gijon, Spanien. Um 11:00 laufen wir bei kompletter Flaute aus und motoren auf der geraden Linie, die die Navigation vorgibt. Um 16:30 kommt Wind auf. Motor aus. Wir können 34 Stunden segeln bis erneute Flaute uns wieder…
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Bretonische Flaute

Nach 3,5 frühmorgendlichen Schlangestehstunden wird Ole eröffnet, dass ein rausgefallenes Implantat weder etwas mit Skorbut zutun hat, noch zu zahnmedizinischen Notfällen gerechnet wird. Einfach mit nach Hause nehmen und von der eigenen Zahnärztin einsetzen lassen. Der davon ausgelöste betrübte Dackelblick erweicht dann zum Glück doch das Herz der hinter dem Rezeptionsdrachen stehenden Zahnfee. 3 Minuten…
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Endlich Sonne in der Bretagne

Das erste französische Croissant und der erste französische Kaffee haben uns froh gestimmt, aber müde sind wir zum Teil trotzdem noch. Während Teile der Crew sich nochmal kurz in die Koje legen, hängen die Anderen das ganze Schiff auf. Alles haben wir nass gesegelt und seit Irland ist auch nichts so richtig getrocknet. Nachmittags, als…
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Segeln oder Spazieren am selben Ort – eine Frage des Timings
Die Scilly Islands sind wunderschön. Weiße Sandstrände, türkises Wasser, Palmen an Land. Karibik vor der Tür. Für Leute die nicht so weit fahren wollen. Oder für Engländer. Da passt die Temperatur auch besser. Die Ankerbucht südlich der Hauptstadt St. Marys erfüllt alle diese Voraussetzungen und uns mit fröhlichem inneren Frieden. Nach einem leckeren Passagen-Rum pumpen…
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Irland im Transit
Das Taxi war pünktlich, Paul war weg. Los konnten wir trotzdem nicht, da Ida mittags ankommen sollte worüber wir, erst recht Tom, uns sehr freuten. Und unsere Verbraucherbatterien waren schwach. Kaputt. Ärgerlich. Für die Batterien geht Ole zum Schiffs- und Fischereibedarf, Für Ida fährt der Rest via Dublin zum Flughafen. Das dauert leider den ganzen…
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Campbeltown – eine Glosse von Paul S.

Schottische Hafenkidz, blinde Segelbootschmuggler und Kegelrobben im Pub wie passt das zusammen? Das möchte ich euch kurz erzählen. Campbeltown begrüßte die Aurora wie man sich ein schottisches Fischerörten vorstellt: grau aber ganz hübsch. Im Hafen warteten, neben einer vollen Marina, auch schon ein paar knuffige Kegelrobben, ein einladender Fischer-Pier zum anlegen und eine Horde spielender…
