…vom Regen die Nase allerdings schon. Bindfadenregen von morgens bis abends, meist waagerecht. Bei den äußeren Hebriden wehen selten weniger als 7 Windstärken, meist mehr. Das sind die Gründe, dass die Anziehungskraft des schottischen Nordwesten rapide nachlässt.
Außerdem wird CoCapitana Chiara per Auto angeliefert und jede Stunde weniger Fahren ist willkommen.
Also beschließen wir den Klüverbaum gen Süden zu richten. Hier kommen wir ein anderes Jahr wieder her.
Zur Passage der Seeschleuse legt der Regen eine Pause ein und eine junge Piperin gibt eine schottische Weise auf der Landzunge. So ist Dudelsackmusik gut zu ertragen und die Highlands ein Traum.
Kaum auf See zieht es wieder zu, regnet ohne Unterlass.
Von den Bergen, hier viele hundert Meter hoch, sehen wir vielleicht die ersten 50.




Wir schlagen uns nach Oban durch und dann an Land den Bauch voll.


Morgens – Regen. Nach kurzem Landgang geht es weiter. Der Tidenstrom schiebt uns zügig in Richtung Crinnan, der Pforte zum nächsten Kanal. Nach einem Getränk in der urigen Hotelbar endet dieser Tag. Wir übernachten in der Seeschleuse berauscht vom Rauschen des überlaufenden Wasserwegs.




Morgens – Sonne! Wir schleusen durch und fahren ins Paradies. Der Kanal ist so schmal, dass die Büsche die Wanten streicheln. Der Blick geht über Wiesen und Felder, wir sind wesentlich höher. Die Schleusen werden komplett von den Crews der Schiffe bedient. Die Produktion von ordentlich starkem Wildwasser ist unsere größte Freude. Die Aurora geigt so sehr, dass wir schon froh sind keine anderen Schiffe um uns zu haben.















Die Querung an einem Tag merken wir Abends in den Knochen und Muskeln.


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